Allgemein · Jahresfavoriten

Buch – Jahresfavoriten 2018

Das neue Jahr ist zwar schon im vollen Gange, dennoch möchte ich meine Bücherfavoriten aus dem Jahr 2018 vorstellen.  Ich habe im vergangenen Jahr 104 Bücher gelesen und davon acht meiner Lieblinge ausgewählt. Da alle Bücher aus guten – aber unterschiedlichen Gründen, auf diese Liste gelandet sind, möchte ich kein Ranking aufstellen. Alle acht Bücher haben somit den ersten Platz.

Sci-Fi:

Die verlorene Schöpfung von Thariot

Diese Sci-Fi Reihe vom Autor Thariot ist dabei, da diese Reihe dafür verantwortlich ist, wieso ich mittlerweile eine regelmäßige Science-Fiction Leserin geworden bin. Ich habe ein Buch nach dem anderen aus dieser Reihe verschlungen und danach mit diesem Genre nicht mehr aufgehört.

Wir befinden uns im Jahr 2268 . Ein Raumschiff mit einer eingefroren Besatzung ist auf dem Weg zu einer neuen Erde im Sonnensystem „Proxima Centauri“ um diese zu neu zu besiedeln. Doch die Menschen sind nicht allein, sie haben gezüchtete Replikanten dabei, die ihnen bei der Neubesiedlung unter die Arme greifen sollen. Das Raumschiff kommt jedoch nicht wie geplant an.
Die Geschichte beginnt auf einem unbekannten Eisplaneten. Fünf der Replikanten erwachen in einer Rettungskapsel. Sieben Jahre leben und kämpfen sie nun schon auf dem Planeten, denn sie sind nicht allein und müssen um ihr überleben kämpfen. Als Hilfe haben sie lediglich eine KI an Bord, den sie Vater nennen. 

Vollständige Rezension hier.

Die drei Sonnen von Cixin – Liu

Als Frischling in diesem GenrDie drei Sonnen - Cixin Liue, habe ich mich zunächst nicht getraut zu dieser Buchreihe zu greifen. Geliebt und empfohlen von Barack Obama und vielen anderen Lesern, sowie der Überzeugung meines Buchhändlers, habe ich mich an „Die drei Sonnen“ gewagt und es nicht bereut. Dieses Jahr darf ich diese Buchreihe abschließen. Aber eins ist sicher, ich habe diese Reihe nicht das letzte mal gelesen.

Ye wenjie

Ye wenjie´s Vater wurde von der Roten Garde während der Kulturrevolution 1967 ermordet, weil er als Wissenschaftler und Dozent, die Arbeiten großer Wissenschaftler, trotz Verbot, unter einem anderen Namen gelehrt hat. Daraufhin wird Sie vom Militär, für die geheime Basis Rotes Ufer, für ihre gesamte Lebzeit verpflichtet. Dort entdeckt sie etwas, das die Menschheit für immer verändern soll.

Wang Miao

„Frontiers of Science“ ist eine Organisation zum Zwecke des Austauschs unter Wissenschaftler, im Bereich der Grundlagenforschung. Zwanzig der Mitglieder haben jedoch Selbstmord begangen. Wang Miao ist Wissenschaftler der Nanomaterialien und wird in die Organisation eingeschleust, um herauszufinden was genau los ist.

Das ist aber nur eine, der vielen seltsamen Anomalien, die sich derzeit abspielen.

Vollständige Rezension hier.

 

Gegenwartsliteratur:

Die Ladenhütterin von Sayaka Murata

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Diese Geschichte dieses Buches von Sayaka Murata hat mich das ganze Jahr über begleitet. Diese wenigen Seiten regen zum nachdenken und umdenken an.

Es geht um die unscheinbare Keiko, die in einem Konbini Geschäft ( kleiner Supermarkt) arbeitet. Sie macht ihre Arbeit sehr pedantisch. In einem kleinen Rückblick erfahren wir, wieso Keiko Furukura so ist. Schon als  Kind hat sie Dinge getan, die andere Kinder einfach nicht tun würden.  Als sie und ihre Schwester einen toten Vogel fanden, wollte ihre Schwester diesen natürlich vergraben, Keiko dagegen fand diese Vorgehensweise seltsam, sie wollte den Vogel mit nehmen und kochen. Die ganze Familie war von diesem Entschluss entsetzt .Um ihrer Familie keinen weiteren Kummer zu bereiten, entschließt sich Keiko ein stilles und anpassungsfähiges Mädchen zu sein. Denn schweigen scheint für sie das beste Mittel zu sein um Problemen aus dem weg zu gehen.

Vollständige Rezension hier.

Klassiker: 

Jane Eyre von  Charlotte Brontë

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Jane Eyre gehört nicht nur zu meinen Lieblingsklassiker, sondern auch zu eines meiner Lieblingsbücher. Obwohl ich es bereits zwei mal las, habe ich es bis heute nicht rezensiert. Es ist nicht einmal unbedingt die Geschichte die mich so beeindruckt, sondern vielmehr die Sprache in diesem Buch.

„Jane Eyre“ wächst als Waise bei ihren Onkel auf. Als dieser jedoch verstirbt, ist kein Platz mehr für sie in dem Leben seiner Familie. Sie geht somit auf ein Internat. Da Jane eine sehr starke Frauenfigur ist, wird sie trotzdem ihren Weg gehen.

 

Die Schachnovelle von Stefan Zweig

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„Die Schachnovelle“ von Stefan Zweig liest sich, wenn man sein Schicksal kennt umso intensiver. Mich hat diese Geschichte sehr beeindruckt.

Unser Protagonist befindet sich einem Schiff  von New York nach Buenos Aires. Als das Schiff ablegt erfährt er, dass „Der“ Schachweltmeister Mirko Czentovic an Bord ist.

Das weckt die Neugier in dem Protagonisten. Er möchte an den berühmten Schachspieler besser kennenlernen. Wie könnte er das besser, als ihn mit Schach zu locken. Natürlich hat weder er, noch der reiche McConnor, die geringste Chance gegen ihn zu gewinnen. Bis ein Unbekannter, der sich Dr. B nennt, erscheint und sich als würdigen Gegner herausstellt.  Denn er konnte alleine durch das Zuschauen alle Schritte und alle Eventualitäten, beider Parteien im Kopf berechen und das obwohl er seit mehr als 20 Jahren nicht mehr Schach gespielt hat. Später wird er unserem Protagonisten erzählen wieso er so ein brillanter Theoretiker im Schachspiel ist. 

Vollständige Rezension hier.

Romane: 

Weit weg von Verona – Jane Gardam

Weit weg von Verona von Jane Gardam

Ich weiß nicht genau was dieses Buch so besonders für mich dieses Jahr gemacht hat. Aber diese Coming of Age Geschichte hat einen brennenden Eindruck bei mir hinterlassen.

Jessica Vye hat ein existenzielles Erlebnis durch einem Schriftsteller, der in ihrer Klasse vorspricht, als sie neun Jahre alt ist. Sie ist sofort von diesem Menschen fasziniert und die Art wie er aus Büchern liest, findet Jessica faszinierend. Sie machte sich vorher nie Gedanken, über das Schreiben oder Schriftsteller sein, obwohl sie immer etwas geschrieben hat. An dem Tag seiner Abreise, erhält er von Jessica alles in die Hand, was sie bis dahin verfasst hat. Monate später erhält sie eine Nachricht, im dem steht, dass sie ohne Zweifel eine echte Schriftstellerin sei.

Vollständige Rezension hier.

Wenn wir wieder Leben von Charlotte Roth

Wenn wir wieder Leben von Charlotte Roth

Ich bin ein großer Fan von dieser Autorin. Ich habe noch keines ihrer Bücher nicht gemocht. Also kann ich behaupten, es ist eine Autorin die mir absolut liegt. Nicht zuletzt, da ich ihre Frauencharaktere sehr mag. Sie sind nie perfekt und in den Geschichten dreht es sich nicht nur um das finden, oder behalten der großen Liebe. Es geht um Frauen und die schwierige Zeiten in der sie Leben.

Die Geschichte, die mich so in den Bann gezogen hat, dürfen wir in diesem Buch auf zwei Zeit-ebenen lesen. Beide ereignen sich jedoch in der Vergangenheit. 1963 lernen wir Wanda kennen, sie darf als erste in ihrer Familie studieren. In der Universität lernt sie Andras kennen. Er öffnet Wanda die Augen, denn er kann nicht akzeptieren, dass alle Menschen nur noch vergessen wollen was vor 20 Jahren geschah.  

Vollständige Rezension hier.

 

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4 Kommentare zu „Buch – Jahresfavoriten 2018

  1. Wow, du hast wirklich viele Bücher gelesen letztes Jahr, beneidenswert!
    Und tatsachlich kenne ich außer Jane Eyre keines der vorgestellten Bücher. Einige klingen für mich aber auch sehr interessant.

    Gefällt 1 Person

  2. Schöne Tipps und Highlights von dir.
    Mich hast du auf die SciFi Reihe ganz oben aufmerksam gemacht – allein schon wegen der Cover würde ich zu den Büchern greifen :3

    Gefällt 1 Person

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