Lesemonat Juli 2018

Lesemonat Juli 2018

Hallo Lesemenschen,

ich habe wirklich einen tollen Lesemonat hinter mir. Eigentlich plante ich vier Bücher zu lesen. Am Ende wurden es aber sieben Bücher und eines habe ich abgebrochen. Dazu war es auch noch qualitativ ein sehr guter Monat, darüber freue ich mich besonders, da der letzte Monat, nicht so toll ausgefallen ist. Ich habe bereits alle Bücher rezensiert und verlinke diese gleich mit. Auf das abgebrochene Buch, gehe ich nur in diesem Beitrag ein.

Wenn Männer mir die Welt erklären“ von Rebecca Solnit ist ein feministisches Essay. Beim schreiben der Rezension, wusste ich nicht so recht, was ich davon halten soll und auch heute ist es noch immer schwierig für mich.

Unvollkommene Verbindlichkeiten“ von Lena Andersson war ebenfalls ein Buch, das mich ein wenig zwiegespalten hat, einerseits fand ich den Aufbau und die Sprache sehr smart, aber am Plot bin ich aufgrund des hin und her der Figuren angeeckt. Ich empfehle hier wärmstens meine Rezension, da gehe ich etwas näher darauf ein.

Außerdem nicht auf diesem Bild zu sehen, da ich es als ebook gelesen habe istThe silent Waters“ von Brittainy Cherry. Ich lese Bücher aus diesem Genre eher selten, hier hat mich aber die leichte englische Sprache sehr angezogen. Dadurch konnte ich das Buch zügig beenden, was eher selten ist, wenn ich auf englisch lese. Den Plot fand ich aber auch sehr gelungen.

Monatsempfehlungen:

Besten Bücher aus diesem Monat
©Wortfiebern

Diese Bücher haben mir am meisten, aus unterschiedlichen Gründen, gefallen:

Wer richtig Lust auf ein Buch hat, mit viel Phantasie und eine Ausgabe, die ganz schön was her macht, mit schönen und bunten Illustrationen, empfehle ich „Die 13 1/2 Leben des Käpt’n Blaubär“ von Walter Moers. 

Ein englisches Jugendbuch, für alle die noch nicht so viel Routine, im englisch lesen haben, aber dennoch eine schöne Geschichte lesen möchten,  ist „Every Day“ von David Levithan ein großer Buchtipp. 

Eine Science-Fiction Reihe, die mich derzeit absolut begeistert. Seine beide  Bände zählen zu meinen Jahreshighlights, ins besonderen der Titel „Der dunkle Wald“ von Cixin Liu, was der zweite Band der Reihe ist. Ich möchte mit allen bedenken ausräumen, was das Verständnis und die technischen Details in dem Buch angeht. Für alle die nicht viel Interesse an der Wissenschaft haben, werden es spätestens mit diesem Buch bekommen.

Wenn wir wieder Leben von Charlotte Roth
©Wortfiebern

Last but not least, ein Buch das mich sehr überrascht hat. Ich habe nicht erwartet damit mein weiteres Jahreshighlight zu lesen. Wer Lust auf ein Buch hat, mit einer Geschichte aus dem zweiten Weltkrieg, mit greifbaren Charakteren, zum mitfiebern und ein Buch, das einen die Räume um sich herum vergessen lässt, ist bei „Wenn wir wieder Leben“ von Charlotte Roth genau richtig.

Abgebrochen:

 

Kim Stanley Robinson - New York 2140

Große Hoffnungen hatte ich in dieses Buch gelegt. Da ich dieses Jahr noch nach New York fliege und gerne Science-Fiction lese, war ich mir sicher mit „New York 2140“ etwas für mich gefunden zu haben. Außerdem ist der Autor Kim Stanley Robinson, ein Name in der Science-Fiction Literatur.

Dieses Buch erzählt wie die Stadt sich entwickelt hat, als das Antarktis Eis geschmolzen ist und der Meeresspiegel dadurch enorm angestiegen und New York unter Wasser gesetzt hat. Richtige New Yorker verlassen ihre geliebte Stadt jedoch nicht und passen sich dem an. Der Meeresspiegel wird akribisch genau gemessen, die ganze Finanzwirtschaft ist vom Wasserpegel abhängig.

Zu beginn war ich sehr fasziniert von den Zukunftsvisionen des Autors, habe mich jedoch zunehmend, je weiter ich las, beobachtet, dass ich keine Lust hatte zu diesem Buch zu greifen und lies es dann auch bleiben. Die Gründe dafür könnten sein, dass eigentlich nichts spannendes passiert und sobald es den Anschein hatte, dass etwas passieren könnte, ist es auch schon wieder vorbei. Die Charaktere sind leider auch sehr fragwürdig und unglaubwürdig gestaltet.

Ich finde es wirklich schade. Ich denke der Autor hätte mit der Idee deutlich mehr erreichen können. Und habe nun eine gewisse Hemmschwelle, seine „Roter Mars“ Trilogie anzufangen.

 

Wie war euer Lesemonat ? Habt ihr auch ein Highlight gelesen? 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Kommentar zu „Lesemonat Juli 2018

  1. Da hast Du ja einiges weggelesen und so manches tolle Schmankerl dabei gehabt. Wie schon erwähnt, wanderte „Every Day“ auf meiner WL. Ich mag Bücher ferr 08/15 Thematik und in diesem steckt auch noch eine unheimlich wichtige Message. Solche Bücher findet man nur selten.
    Vielen Dank für den tollen Einblick in deinen Lesemonat!
    Liebe Grüße aus Wien
    Conny

    Gefällt 1 Person

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