Autoren von denen ich gerne mehr lesen möchte

Hallo Lesemenschen,

In einem früheren Beitrag habe ich über Autoren erzählt die ich am häufigsten gelesen habe. Diese Möglichkeit bestand aber nur, weil diese Autoren auch viele Bücher geschrieben haben.

Nun nun möchte ich über Autoren sprechen von denen ich gerne viel mehr lesen möchte, aber sie einfach noch nicht mehr veröffentlich haben, oder bei Fremdsprachigen Autoren, noch nicht viel übersetzt wurde.

Habt ihr auch so einen Autor, bei dem ihr denkt „hoffentlich sitzt du gerade Zuhause und schreibst mein neues Lieblingsbuch“ ? 

 

Hanya Yanagihara

Hanna Yanagihara - Ein wenig Leben

Mit „Ein wenig Leben“ hat die Autorin ein Buch geschrieben, dass die Gemüter gespalten hat. Die einen sagen, es ist das beste Buch das sie in ihrem Leben gelesen haben. Die anderen fanden es zu übertrieben, einfach zu „over the top“. Ich selbst stehe irgendwo dazwischen. Ich bin nicht restlos begeistert, erkenne aber was Hanya  Yanagihara bei Leser auslösen wollte und es auch geschafft hat. Sie ist eine Schriftstellerin, die polarisiert und hoffe bald mal wieder etwas von ihr lesen zu können.

In „Ein wenig Leben“ geht es um vier junge Männer und ihre Freundschaft. Das Buch erzählt ihr gesamtes Leben. Während allerdings ein Junge besonders im Vordergrund steht, aufgrund seiner Vergangenheit und man kann sagen, die Konsequenzen die daraus in der Gegenwart folgen. Dieses Buch ist nichts für zartbesaitete. Während es ganz ruhig anfängt, erwartet einen in der zweiten Hälfte des Buches das schwer zu verdauliche  grauen.

 

Anne Reinecke

Anne Reinecke - Leinsee

 

Anne Reinecke schrieb mit „Leinsee“ ihren Debütroman. Ich habe dieses Buch im Urlaub, in meinem Garten, beim besten Sonnenschein lesen dürfen. Alleine das schon, war der Grund, wieso ich ein so schönes Gefühl bei diesem Buch hatte, auch wenn die Geschichte in eine etwas andere Richtung geht. Ich mag Bücher die mich überraschen können und mich zum rätseln bringen. Auch dürfen sich die Charaktere völlig ungewohnt verhalten und dies alles bekam ich in diesem Erstlingswerk.

In diesem Buch geht es um Karl, der Künstler ist wie seine Eltern es waren. Er hatte jedoch, lange kein Kontakt mehr zu ihnen und reist erst zurück, als seine Mutter im Krankenhaus, aufgrund eines Tumors landet. Der Vater kann nicht ohne seine Frau leben kann und wählt den Freitod.

Als Karl ankommt begegnet er auf dem Anwesen seiner Eltern, einem jungen Mädchen. Sie wird von nun an auch sein Leben bestimmen… Auf welche Art muss man natürlich selbst herausfinden.

 

 

Solomonica de Winter

Solomonica de Winter - Die Geschichte von Blue

Solomonica de Winter schrieb mit „Die Geschichte von Blue“ mit gerade mal 17 Jahren ihren Erstlingswerk. Seit dem ist kein weiteres Buch erschienen. Ich persönlich finde es sehr schade, denn mich hat dieses Buch absolut überzeugt.In Frau de Winter steckt großes Talent.

In diesem Buch geht es um Blue, die ihren Vater früh verloren hat und nur noch ihre Mutter hat. Doch diese führt ein Vagabunden Leben und schleppt ihr Tochter überall mit. So richtig kümmern, tut sich niemand um Blue. Deswegen verliert sie sich in ihr Buch „Der Zauberer von Oz“. Außerdem hat sie nur ein Ziel in ihrem Leben und das ist, den Mörder ihres Vaters zu finden und zu töten.

 

 

Kanae Minato

 

Geständnisse von Kanal Minato

Kanae Minato schrieb mit „Geständnisse“ ein Buch, das so schockierend und interessant zugleich ist. Dieses Buch wurde in Japan auch bereits verfilmt.

Der Schreibstil der japanischen Autorin ist sehr einfach, aber auf den Punkt gebracht. Dafür ist jedoch die Geschichte eine umso fesselnde.

Hier beginnt die Geschichte in der Schule, während die Lehrerin vor ihren Schülern sitzt und ihnen offenbart, dass ihre Tochter gestorben ist, aber es sich nicht um einen Unfall handelt, sondern der, oder die Mördern sich im Klassenzimmer befindet….

 

Cixin Liu

 

Die drei Sonnen von Cixin Liu

Wer meinen Blog bereits folgt, weiß das ich ein großer Fan dieser Reihe und des Autors bin. Umso schlimmer ist es für mich zu wissen, dass der Autor bereits zahlreiche Bücher in China veröffentlich hat, ohne das wir etwas davon mitbekamen. Bis er mit seiner Trisloaris-Trilogie Europa und die ganze Welt erobert hat.

Seine Bücher und Kurzgeschichten werden nun nach und nach übersetzt. Alleine dieses Jahr, erscheinen noch zwei Bücher von diesem Autor und nächstes Jahr Band drei und somit  der Abschluss dieser Science-Fiction Reihe.

„Die drei Sonnen“ ist ein Science-Fiction Roman, das den Start in der Vergangenheit hat und zwar in China der 60er Jahre, zur Zeit der Kulurrevolution. Dies gibt uns die Chance mehr über China und ihre Geschichte zu erfahren. Bis die Astropyiskerin Ye Wenjie über einen Satelliten eine Entdeckung macht, die die gesamte Menschheit verändern soll. Die vollständige Rezension kann man hier nachlesen.

 

Victoria Aveyard

Die rote Königin von Victoria Aveyard

Ihre Fantasy-Buchreihe trägt bereits vier Bände. Ich habe alle gelesen und finde alle großartig. Sie heben sich von vielen anderen Büchern dieser Art ab, weil viele Figuren, sowie die Protagonistin nicht wirklich symaptisch sind. Dies gefällt nicht jeden, aber mir schon. Ich finde gerade weil sie nicht versucht sympathisch zu sein, sammelt sei bei mir viele Sympathiepunkte.

Victoria Aveyard lässt sich mit dem schreiben ihrer Bücher viel Zeit, dafür haben diese Bücher auch eine hohe Qualität der Geschichten ( und der Seitenanzahl) . So vergeht zwischen dem dritten und dem vierten Band über ein Jahr. Wir können uns aber am 12. Oktober 2018 auf den vierten Band freuen.

In „Die rote Königin“ geht es um Mare, sie ist eine „Rote“ und das bedeutet, dass sie rotes Blut hat und gehört damit zu dem „Fußvolk“ in ihrer Welt. Während die „Silbernen“, die dementsprechend silbernes Blut haben, das Land regieren. Doch die Farbe hat auch etwas entscheidendes an sich, den mit dem silbernen Blut erhält man auch eine  Gabe, während die Roten keine haben und somit benachteiligt und unterdrückt werden.

Mare wird im laufe des Buches etwas herausfinden, dass die Ordnung ins schwanken bringt und einen Stein ins Rollen.

 

 

Habt ihr auch so einen Autor, bei dem ihr denkt „hoffentlich sitzt du gerade Zuhause und schreibst mein neues Lieblingsbuch“ ? 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

5 Kommentare zu „Autoren von denen ich gerne mehr lesen möchte

  1. Ja. Solche Autoren, von denen ich hoffe, dass sie jetzt gerade mein neues Lieblingsbuch schreiben, habe ich auch. Orhan Pamuk. Stewart O’Nan. Und manche von ihnen – wie zuletzt Philip Roth – haben die Dreistigkeit, einfach zu sterben, während ich warte. Im Augenblick aber freu ich mich vor allem darüber, dass ich einen neuen Lieblingsblog habe. Deinen. Danke.

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    1. Guten Morgen,
      erstmal vielen Dank für das unglaubliche Kompliment. Da stand mir kurz der Mund offen 🙂

      „Orhan Pamuk“ habe ich mir gerade angeschaut und direkt auf die WuLi gepackt, es hört sich so unglaublich gut, aber auch extrem dramatisch an.
      Ich wünsche ein schönes Wochenende.

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    2. P.S Von Philip Roth habe ich „Nemesis“ gelesen und fand dieses Buch unglaublich. Er hat es geschafft, dass ich noch heute über die Wendungen in der Geschichte nachdenken muss.

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  2. Auf Kanae Minato bin ich nach DEM Erstling auch wahnsinnig gespannt!
    Und Yanagihara hat vor „Ein wenig Leben“ sogar schon einen Roman namens „The people in the trees“ herausgebracht, aber bisher habe ich nichts davon mitbekommen, dass man diesen auch übersetzen möchte. Dabei hat sich „Ein wenig Leben“ doch ganz gut verkauft und wurde vor allem viel und kontrovers besprochen…Ich schleiche schon länger um das Original herum – falls weiterhin keine Übersetzung geplant ist, werde ich es mir glaube ich doch irgendwann mal zulegen. 😀

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    1. Echt? Dann würde ich es auch mehr als schade finden wenn es nicht übersetzt werden würde. Aber vielleicht streiten sich einfach nur die Verlage gerade darum, wer es übersetzen darf 🙂 So ging es wohl bei der „Neapolitanischen Saga“ zu. Es hat ewig gedauert, bis es hier in Deutschland ankam weil sich die Verlage wohl alle drum gerissen haben 🙂

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