Rezension zu „Das Lied der Dunkelheit“ von Peter V. Brett

 

 

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Das Lied der Dunkelheit – (Demon Zyklus, Band 1/6) 

Die Welt:

Wir dürfen in diesem Buch in eine düstere und dunkle, High-Fantasy Welt, die in einer mittelalterlich ähnelnden Zeit spielt, eintauchen. Doch  gab es eine Zeit, in der die Menschen, viel weiter in der Wissenschaft waren.

Vor 3000 Jahren führten die Menschen einen Krieg gegen Dämonen, die Nachts über die Menschen herfielen, weil sie Tagsüber nicht überleben können und zu Staub zerfallen. Sie steigen aus dem Boden empor und es gibt kein entkommen.

Damals, besiegten die Menschen die Dämonen und es herrschte 3000 Jahre lang Frieden, bis dieser Krieg  zur Legende wurde. Die Dämonen kamen wieder, als die Menschen kein Wissen und keine Waffe gegen diesen Gegner hatten.

Worum gehts?

Arlan ist ein junger Bursche, der fasziniert ist von dem Beruf des Kuriers. Kuriere gelten als sehr mutige Männer, da sie die einzigen sind, die mehrere Tagesreisen auf sich nehmen. Schützen tun sie sich gegen die Dämonen mit einer Siegelkunst, die kompliziert und dadurch schwer zu erlernen ist.

Zeichnet man die richtigen Siegel, im richtigen Bereich, ist es einem Dämon nicht möglich durch zu brechen, doch schon das kleinste Körnchen, könnte das Siegel schwächen. Es gibt sogar Gerüchte, dass es eine Stadt gibt, die immer noch gegen die Dämonen kämpft.

Als Arlan´s Mutter nach einem Dämonenangriff verstirbt, verlässt Arlan sein Dorf um selbst Kurier zu werden.

Wie ich es fand:

Diese Fantasy-Reihe ist definitiv etwas besonderes. Peter V. Brett nimmt sich Zeit, uns die Welt näher zu bringen, damit man sich voll und ganz, der Angst und der Dunkelheit beim lesen hingegeben kann.

Die Figuren hätten nicht besser gezeichnet sein können, auch hier hat sich der Autor die Zeit genommen, die gebraucht wurde, um perfekt seine handelten Personen vorzustellen.

Es siedelt sich definitiv im Darf-Fantasy Genre an, das ganze Buch hat eine gewisse schwere und Düsternis. Auch wenn wir immer wieder mal ein Hoffnungsschimmer erhalten.

Einzig hoffe ich sehr, dass die weiblichen Charaktere, im Laufe der Reihe, etwas mehr Subtanz erhalten und auch mal einen körperlich starken und mutigen Part bekommen. Bisher stört mich, dass die weiblichen Charaktere, alle einwenig schwach und hilfsbedürftig wirken.

Fazit:

Düsterer und beklemmender High-Fantasy Roman, der sich Zeit lässt, für seine Geschichte und den Protagonisten. Es ist definitiv ein Blick Wert. Ich kann die Popularität dieses Buches gut verstehen.

 

Ich vergebe :

⭐️⭐️⭐️⭐️

  • Taschenbuch: 800 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (4. Mai 2009)
  • ISBN-10: 3453524764
  • ISBN-13: 978-3453524767
  • Originaltitel: The Painted Man

 

 

3 Kommentare zu „Rezension zu „Das Lied der Dunkelheit“ von Peter V. Brett

  1. Ich mochte das Buch auch sehr und will jetzt endlich mal die Folgebände angehen. Teil 2 gefiel mir zunächst gar nicht, aber da ich jetzt dauernd gehört habe, dass war sich sozusagen „wieder fängt“, gebe ich der Reihe auf jeden Fall noch eine Chance. Ist genau mein Genre 😊

    Gefällt 1 Person

    1. Das ist gut zu wissen. Aber es ist nun mal so, dass bei einer so langen Reihe, nicht alle Bücher gleich stark sind. Ich bin auch sehr auf den nächsten Band gespannt, eigentlich fühlt es sich für mich an, als würde die Geschichte jetzt erst richtig los gehen, nachdem sie sich „gefunden“ haben.

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