Die Ermordung des Commendatore II – Haruki Murakami

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Haruki Murakami – Die Ermordung des Commendatore II – Eine Metapher wandelt sich

496 Seiten – Dumont Verlag

Da dieses Buch der zweiter Band der Reihe ist, gehe zunächst auf den Inhalt in den ersten Teil ein:

Unser Ich-Erzähler ist Porträtmaler, übt den Beruf aber nur aus, weil er damit wirklich Geld verdienen kann. Doch als ihn seine Frau nach sechs Jahren Ehe verlässt, kündigt er in seiner Agentur, die ihm Kunden vermitteln und streift durchs Land. Irgendwann kehrt er zurück,  und bietet seinen ehemaligen Chef, um Hilfe eine bleibe zu finden. Dieser bietet ihm an, in dem Haus seines Vaters, der selbst ebenfalls Künstler war, zu bleiben. Er willigt dankend ein, und zieht sogleich ein.

Obwohl er entschlossen ist, nicht mehr zu malen, nimmt er einen Job als Kursleiter für einen Malkurs an, um einen kleinen Nebenverdienst zu haben. Bis er ein sehr lukratives Angebot erhält, einen reichen Mann zu porträtieren. Doch schnell stellt sich heraus, dass er vor einer großen Herausforderung steht, denn dieser Mann macht es ihm nicht leicht in seine Seele zu blicken.

Wieso aber der Buchtitel „Die Ermoderung des Commendatore“ ? Während der Protagonist, in dem Haus des Künstlers lebt, ruft ihn eine unsichtbare Kraft, in den Dachboden. Dort entdeckt er das Gemälde mit dem Titel : „Die Ermoderung des Commendatore“ . Diese Bild wird ebenso wie der mysteriöse neue Mann, viel Einfluss auf sein Leben nehmen.

Vollständige Rezension : hier

Band zwei: ACHTUNG SPOILERT DEN ERSTEN BAND !!!!!

Die Geschichte geht knüpft nahtlos an den ersten Teil an, selbst das erste Kapitel geht mit Kapitel 33 los. Jedenfalls, ist der Protagonist gerade dabei, ein Porträt seiner 13-Jährigen Nachbarin, auf Wunsch seines reichen Nachbarn Menshiki zu malen. Diese soll ja vielleicht und angeblich seine Tochter sein. Menshiki möchte, so seiner Tochter näher kommen, und irgendwann einfach zufällig auftauchen. Dies klappt auch alles nach Plan. Bis sich die mysteriösen Fälle beginnen zu häufen.

Mehr möchte ich erstmal nicht auf den Inhalt eingehen. Schließlich passiert gar nicht so unglaublich viel in diesem Buch. Es hat jedoch irgendetwas an sich, dass man es in kürzester Zeit lesen möchte oder muss?! Ich habe bereits beim lesen, viel Kontakt mit anderen Lesern gehabt, denen es ähnlich ergangen ist.

„Denn was richtig oder falsch ist, hängt von der vereinbarten Norm ab. Zum Beispiel gibt es eine Menge Leute auf der Welt, die die Todesstrafe für gerechtfertigt halten. Oder ein Attentat, führte ich den Gedankten fort.“ Seite 18

 

Im Laufe des Buches kehrte Murakami sehr zum Magischen Realismus zurück. Wenn man mal vom 60 cm großen Commendatore absieht. Schlussendlich kann ich einfach nicht sagen, ob ich nun dieses Buch wirklich mochte. Mir hat es leider nicht so viel geben wie andere seiner Bücher, die mich noch lange zum nachdenken gebracht haben, oder deren Inhalt mir noch immer Präsent ist. Es war ein interessantes Buch, das man gerne weitergelesen hat. Aber dennoch blieb es weit hinter seiner Möglichkeiten. Es ist ganz sicher noch ein gutes Buch, mit interessanten Charakteren, seltsamen Ereignissen, Musik, Kunst, Geschichte. Nur Murakami schafft es nicht in Metaphern zu sprechen sondern mit Metaphern.

Meine Lieblingsstelle:

„Wenn ein Mensch etwas zutiefst und leidenschaftlich will, kann er es erreichen. Ich war davon überzeugt, dass wir über einen besonderen Kanal in der Lage sind, die Realität außer Kraft zu setzen. Oder etwas Unwirkliches Wirklichkeit werden zu lassen. Wenn wir es aus tiefster Seele wollen. “ Seite 178

Fazit: 

Ein durchaus interessanter Murakami, wenn doch auch nicht der beste. Es hat sehr vielversprechend mit dem ersten Band begonnen. Der zweite Band hat sich jedoch einwenig gezogen, trotzdem hat man es gerne und schnell gelesen. Vom Abschluss weiß ich leider noch immer nicht genau was ich davon halten soll. Es ist jedoch wenn man schon einige Bücher von ihm gelesen hat, jammern auf hohen Niveau.

 

 

 

 * Bildschirmfoto 2017-12-31 um 17.59.54

Weitere Bücher des Autors:

*Die Ermordung des Commendatore Band 1: Eine Idee erscheint.

*Kafka am Strand: Roman

Weitere Beiträge zum Autor:

Über Haruki Murakami und Die Ermordung des Commendatore I

Die Laufsaison ist eröffnet

 

 

 

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Ein Kommentar zu „Die Ermordung des Commendatore II – Haruki Murakami

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