Rezension – Die Oleanderfrauen  

 

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Die Oleanderfrauen von Teresa Simon

Erschienen im Heyne Verlag – 540  Seiten  

 

Auf das neue Buch der deutschen Bestsellerautorin Teresa Simon (Pseudonym) habe ich besonders gefreut, ich habe die zwei letzten Bände sehr gerne gelesen. Dieses Buch beginnt im Jahre 2016. Jule Weißbach besitzt ein kleines Café in Hamburg, sie bietet nur exquisiten Kaffee an, den sie selbst auserwählt hat, mit wechselnden Sortiment. Doch sie erhält eine saftige Mieterhöhung und auch in ihrem Privatleben geht es schief. Die Freundin seines Ex-Freundes erwartet ein Kind, von dem sie sich leider nicht gänzlich löschen kann, weil sie immer wieder seine Hilfe braucht. Um etwas Geld in die Kasse zu bringen nutzt sie ihr abgebrochenes Studium und bietet den Service, die Familiengeschichten anderer Menschen aufzuschreiben.

Johanna eine ältere Frau, findet in dem Messie Haus ihrer Mutter, auf dem Dachboden Kladden, von einer gewissen Sophie, und wird sofort mitgerissen von ihrer Lebensgeschichte.

Hamburg 1936:

Sophie ist 17, sie verliebt sich in den Sohn, der Köchin des Anwesens, ihrer Familie. Ihr Vater ist ein Kaffeebaron, daher würde er mit diesem Schwiegersohn, ganz sicher nicht einverstanden sein. Doch es steckt weit mehr hinter dieser Liebe, bis die beiden auf eine große Katastrophe zusteuern.

Es war der erste Roman, der in zwei Zeitebenen spielt, in der ich die Gegenwart genauso, fast sogar, lieber gelesen habe als die Vergangenheit. Ich finde Teresa Simon, steigert sich von Band zu Band. Wo die Gegenwart immer eher zu kurz gekommen ist, war es hier gerade richtig. Alle Charaktere waren liebevoll ausgearbeitet und beide Geschichten haben, ein ausgeglichenes Maß an Aufmerksamkeit erhalten. Ich war sehr gespannt beim lesen, wie und wann diese Geschichten zueinander führen. Auch wenn Jule sehr schwarzseherisch und sehr Tollpatschig war, fand ich sie zu keiner Zeit nervig oder unsympathisch. Ich kann bei Geschichten grundsätzlich, nie erraten wie sie ausgehen, auch hier war es der Fall. Auch wenn Teresa Simon, in diesem Buch, nicht das Rad neu erfunden hat, hat sie mit ihren Ideen, den Protagonisten und ihren wunderschönen Schreibstil ein lesenswertes Buch geschrieben. Unpassend fand ich jedoch, die langen Dialoge in Tagebucheinträgen, dass ein wenig unrealistisch wirkte.

Mein Fazit:

Teresa Simon steigert sich mit jedem Band. Für mich war es ganz klar das beste Buch von ihr, deswegen eine große Leseempfehlung. In keinem Buch das in zwei Zeitebenen spielt, habe ich beide Zeitstränge so perfekt umgesetzt gelesen, keine Zeit kam zu kurz kein Protagonist war zu flach. Dazu die tragische und unvorhersehbare Geschichte.

Kaufe hier das Buch: * Bildschirmfoto 2017-12-31 um 17.59.54

Weiter Bücher von Teresa Simon:

*Die Frauen der Rosenvilla

*Die Holunderschwestern

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2 Kommentare zu „Rezension – Die Oleanderfrauen  

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