Rezension – Scythe – Die Hüter des Todes

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Scythe – Die Hüter des Todes (Dystopie) von Neal Shusterman

Erschienen im Fischer Sauerländer Verlag am 21. September 2017 – 528 Seiten – Gebunden – 19,99 €

Neal Shusterman ist ein internationaler Beststeller Autor aus den USA. Der Autor hat Psychologie und Theaterwissenschaften studiert, und hat bereits eine Dystopie veröffentlicht „*Vollendet„. Diese habe ich jedoch noch nicht gelesen.

Die Welt von Scythe :

Die Menschen haben den vollkommenen Wissensstand erreicht, das bedeutet auch, das niemand mehr sterben muss. Dieses massive Wissen, wird in einer selbstständigen Datenbank gelagert und verwaltet. Da die Menschen nicht unvollkommen sind, wurde auch die Regierung abgelöst. Die Menschen leben, ohne Hunger, ohne Leid, ohne Tod, ohne Krimialität und Armut. Sie haben alles erreicht, was erreicht werden kann. Selbst „resetten“ (verjüngern) können sich die Menschen: „Du bist 60, möchtest aber wie 21 aussehen?“ Das ist in dieser Welt kein Problem. Sollte einen den Tod ereilen, in Form von, ich stürze mich von einem Dach, weil es spaß macht (eine Aktivität Jugendlicher), wirst du innerhalb von vier Tagen wieder hergestellt.

Das hört sich alles super an, genau da wollen wir Menschen doch hin ? Doch ein Problem gibt es. Die Welt ist begrenzt! Die Menschen leben lange, und bekommen viele Kinder, und da kommen die Scythe ins Spiel. Die Scythe wählen Menschen zur „Nachlese“ aus. Diese müssen sich beugen, sollte sich jemand gegen die Nachlese wehren, wird die Gesamte Familie nachgelesen.

Die Protagonisten: 

Rowen und Citra werden als Lehrlinge des ehrenwerten Scythe Faraday ausgewählt. Einer von Ihnen wird ein Scythe werden. Beide eigenen sich absolut nicht für diesen Job, und genau deswegen sind sie die Richtigen. Die Scythe müssen dem Grundsatz, des Mitgefühls folgen.

Die Scythe: 

Die Menschen haben entschieden, die Nachlese nicht durch den Thunderhead ( die allwissende Cloud ) auszuführen. Den dieses emotionale Thema, soll in der Hand der Menschen bleiben. Daher darf sich der Thunderhead nicht in die Handlungen der Scythe einmischen. Die Scythe leben nur für die Nachlese. Sie führen kein Leben wie jeder andere. Sie dürfen nicht in Reichtum leben, sondern, sich dem voll und ganz verpflichten.

Meine Meinung: 

Ich bin absolut begeistert von diesem Buch. Ich finde die Idee dieses Buches, sowie die Welt und die Geschichte von Rowen und Citra absolut gelungen. Endlich mal wieder ein Buch mit einer neuen Idee, in dem nicht die „Maschine“ das Böse ist. Es sind, und bleiben die Menschen. Egal wie vollkommen wir unsere Welt machen. Die Natur bleibt uns immer erhalten.

„Menschen sind von Natur aus Raubtiere, begann er. Dieser Instinkt mag durch die reinigende Kraft der Zivilisation ausgebleicht worden sein, doch man kann sie uns nicht vollständig nehmen“

S. 290

Vieles wird in diesem Buch aufgegriffen. Neal Shusterman rechnet hier mit den Menschen ab. Die Darstellung, wie unterschiedlich Menschen reagieren, in dem Fall von: „Ein Scythe geht in den Supermarkt zum Einkaufen“, es gibt diejenigen die so tun als hätten Sie Ihren Geldbeutel vergessen, und verschwinden, oder diejenigen die so tun als würden Sie den Scythe überhaupt nicht sehen. Aber es gibt auch die Überfreundlichen, die sich einschmeicheln um Pluspunkte zu sammeln.

Zu jedem Kaptielanfang, bekommen wir ein Tagebucheintrag verschiedener Scythe, diese können unterschiedlicher nicht ausfallen.

Tagebucheintrag:

„Wie meine Vorfahren bete ich jeden Tag. Sie haben eins zu Göttern gebetet, die fehlbar und flatterhaft waren. Dann zu einem Gott, der scharf und erschreckend verurteilte. Dann zu einem liebenden, vergebenden Gott. Und schließlich zu einer namenlosen Macht.“

Seite 460

Ich könnte endlos so weiter machen. Ich habe so viele Zitate markiert. Möchte aber nicht zuviel vorweg nehmen. Ich denke die Botschaft ist angekommen: Für mich ist es die beste Dystopie die ich je gelesen habe. Ich freue mich sehr auf den nächsten Band, der im März 2018 erscheinen wird.

Mein Fazit:

Endlich eine Dystopie mit einer neuen Idee. Doch nicht nur die Idee ist toll, das Gesamte Buch ist stimmig. Spannend bis zur letzten Seite, interessant, gesellschaftskritisch. Tolle, echte Protagonisten. Ein Buch das lange nachhallt! Die beste Dystopie die ich je gelesen habe.

 

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2 Kommentare zu „Rezension – Scythe – Die Hüter des Todes

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